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Konfektionierte Stahlkronen in der Pädodontie

1. Indikation #

Großflächige Karies (mehr als 2 Flächen), nach einer Pulpotomie, bei Schmelzhypoplasien (MIH) oder bei hohem Kariesrisiko.

2. Klinischer Workflow #

  1. Präparation: Okklusale Reduktion um ca. 1,0 – 1,5 mm. Interdentale Separation (keine Hohlkehle nötig, nur Auflösung der Kontaktpunkte).
  2. Größenauswahl: Ausmessen der mesio-distalen Breite mit dem Tasterzirkel oder durch Anprobe. Die Krone muss mit einem ‘Snapping-Sound’ einrasten.
  3. Anpassung: Ggf. Kürzen des Kronenrandes mit der Kronenschere und Adaption mittels Krämpelzange (Contouring).
  4. Zementierung: Füllen der Krone mit Glasionomerzement (z.B. Ketac Cem) und festes Aufdrücken. Überschussentfernung nach der Abbindephase.

3. Vorteile #

Extrem langlebig, verhindert Sekundärkaries zuverlässig, stellt die Kaufunktion und Stützzone sicher.