Table of Contents
1. Systematik der Kombi-Technik #
Verbindung von festsitzenden Primärteilen (Teleskopkronen) und herausnehmbaren Sekundärteilen (Prothesengerüst). Bietet exzellente Stützung und Erweiterbarkeit.
2. Klinischer Workflow #
2.1 Präparation und Abformung #
Präparation der Pfeilerzähne als Stufen- oder Hohlkehlpräparation (Platzbedarf für Primär- und Sekundärkrone beachten!). Präzisionsabformung: Doppelmisch- oder Korrekturabformung.
2.2 Primärteil-Einprobe und Überabformung #
Einprobe der metallischen oder keramischen Primärkronen auf den Stümpfen. Pick-up-Abformung: Fixierung der Primärteile in einem individuellen Löffel mittels Polyäther, um die exakte Relation zum Restgebiss und zur Schleimhaut zu sichern.
2.3 Gerüsteinprobe #
Passungskontrolle des gegossenen oder gefrästen Metallgerüstes (Einstückguss). Kontrolle der Friktion (Halt der Sekundär- auf den Primärteilen).
3. Technische Parameter #
- Parallelisierung: Ausrichtung aller Pfeilerzähne in einer gemeinsamen Einschubrichtung (Konuswinkel meist 0° bis 2°).
- Friktionseinstellung: Bei Metall-Teleskopen meist durch Galvanotechnik (Gold-Inlays) oder gezieltes Ausarbeiten der Sekundärteile.
4. Klinische Fallstricke #
- Parodontale Überlastung: Bei unzureichender Pfeileranzahl oder ungünstiger Verteilung (Dreiecksstütze vs. Linienstütze).
- Friktionsverlust: Abnutzung der Kontaktflächen über Zeit; Lösung durch Aktivierung oder Erneuerung der Sekundärtele.
